<9. 2010>
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   
» Martin Jondo...
» Haben will!!!...
» Gammeln is was schönes!...
» Heute.......
  Optimiert für:
Firefox 3.5 & IE 8 (1024x768)
Gesamt: 16166
Heute: 10
Gestern: 21
Online: 1
... mehr
 
 
ab ca. 1905

Der Expressionismus (etwa 1900 - 1920) ist eine Stilrichtung in der Kunst, bei der die Künstler ihre Gefühle, ihr inneres Erleben, wie Enttäuschung, Überraschung usw. darstellen. Die Realität hat für die Künstler nur noch anregende Wirkung, das zeigt sich daran, dass seltener in der Lokalfarbe gemalt wird, häufiger abstrahiert (vor allem bei Kandinsky) und auf Perspektive verzichtet wird. Wichtigstes bildnerisches Mittel der Expressionisten ist die Farbe, die teilweise über die Grenzen der Form hinaus tritt und meist rein und großflächig verwendet wird. Aufgetragen wird die Farbe in spontanter Pinselführung und häufig pastos. Nicht immer ist dabei die Leinwand komplett mit Farbe bemalt. Eine komplizierte Technik wäre der Darstellung des spontanen Ausdrucks nur im Weg. Bei einigen Künstlern deuten grobe, starke Pinselstriche Umrisse von Gegenständen an. Vorbild für viele Maler des Expressionismus ist die Kunst der Naturvölker in Afrika, was sich vor allem in den zahlreichen Holz- und Linolschnitten aus dieser Epoche wiederspiegelt. Zu den häufigsten Bildthemen gehören Landschaften (unberührte Natur), Stilleben, Figuren, Portraits und Akte.

Die wichtigsten Maler:

- Matisse und Chagall in Frankreich
- Modidiani in Italien
- Munch in Norwegen

- Beckmann, die "Brücke"-Künstler (Kirchner, Bleyl, Hecke, Schmidt-Rotluff) und die "Blaue-Reiter"Künstler (Macke, Kubin, Klee, Kandinsky, Günther, Marc) in Deutschland

August Macke -

August Macke - "Dame in grüner Jacke" 1913