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Thema: Kaufhaus Harrods in London; Kurzreferat

Die Geschichte

Harrods ist und bleibt Londons Haupteinzelhandelgeschäft. Durch die konstanten Erneuerungen und Entwicklungen passte es sich nicht nur den ständig wechselnden Trends an sondern war auch immer ganz vorne dabei. Harrods bietet Qualitätswaren an und auch erfahren die Kunden dort einen vorbildlichen Service.


Palast in Knightsbridge


Begonnen hat alles im Jahr 1849. In diesem Jahr begann Charles Henry Harrod ein kleines Lebensmittelgeschäft in Knightsbridge, was auch erklärt warum die Food Hall heute noch das „Herzstück“ des Kaufhauses ist. Geführt von Harrod und seinem Sohn wuchs das Geschäft durch harte Arbeit, ganz genauen Plänen und dem wachsenden Stadtteil. Seit dieser Zeit hat sich vieles geändert, die Grundsätze mit denen Harrod das Geschäft gebaut hatte, blieben jedoch erhalten. Im Jahr 1889 schaffte es das kleine Geschäft dann endlich zu einem öffentlichen Kaufhaus, welches nun 200 Angestellte beschäftigte und statt nur Lebensmittel auch noch Möbel, Parfüm und Schmuck im Angebot hatte. Der Leiter Richard Burbidge leitete das ganze durch die 1890er, in denen das ganze erstaunlich wuchs. Im Jahr 1902 wurde der erste Teil der berühmten Brompton Road Vorderseite fertig gestellt, zu dieser Zeit war Harrods das größte Geschäft Londons das 91 Abteilungen besaß und 2000 Menschen beschäftigte. Das prachtvolle neue Gebäude, der vorher nie in dieser Art vorhandene Service für die Kunden und die qualitativ hochwertigen Waren machten Harrods zum modernsten Ort fürs einkaufen. Das immer größer werdende Angebot wurde durch das Motto „Everything for Everybody Everywhere“ wieder gespiegelt. In der Zeit der Händler Revolution führte Harrods die erste Rolltreppe, weltweit, ein. Auch leitete das Kaufhaus das Zeitalter des Telefonshoppings ein. Die Gewinne des Kaufhauses stiegen von 1890 bis 1910 um gute £ 197.000,- 1911 vergrößerte sich das Eigentum des Kaufhauses und Wohnungen in den oberen Stockwerken wurden nun auch für den Verkauf verwendet. Während des ersten Weltkrieges beteiligte sich Harrods, indem sie die Truppen mit Nachschub versorgten um Krankenhäuser für die Belgier zu bauen. In den Jahren der 1920er und 1930er blieb Harrods der größte und eleganteste Laden Londons. Jedoch stand Harrods niemals still. Die Südseite des Gebäudes wurde 1929-1930 wieder aufgebaut, dort befand sich im Erdgeschoss der Teil für die Männer. Das Zentrum des Kaufhauses wurde ebenfalls erneuert. In der Zeit des zweiten Weltkrieges wurden Teile des Gebäudes für das Militär als Hauptquartier der kanadischen königlichen Marine und Luftwaffe beschlagnahmt. Das dem Hauptgebäude gegenüberliegende Büro wurde durch eine Bombe zerstört, jedoch blieb das eigentliche Gebäude größtenteils unversehrt. 1959 wurde Harrods von „House of Fraser“ erworben, jedoch wurde die Verbindung 1993 wieder gebrochen und Harrods wurde wieder wie zuvor ein Familienunternehmen wie es zu Zeiten von Charles Henry Harrod war.



Harrods heute



Kleiderordnung?!

Möchte man einfach nur mal kurz im Harrods shoppen gehen sollte man zuerst einmal kontrollieren was man trägt. Steht man mit einer zerrissenen Jeans, einem Sportshirt, kurzen Hosen oder gar mit Badelatschen vor der Tür schwinden die Chancen auch nur einmal kurz hinein zu dürfen. Auch bauchfreie Oberteile sind hier ein großes Hindernis.


Die Harrods Polizei

Dass auch alles seine Richtigkeit hat, besitzt Harrods sozusagen eine eigene Harrods-Polizei. Diese sind in grün gekleidet und mit einer Schirmmütze sorgen sie dafür dass alles in Ordnung bleibt.


Zahlen mit dem Euro

Auch wenn die Preisschilder in einheimischer Währung angeben sind kann man als Europäer mit dem Euro bezahlen. Das Wechselgeld bekommt man in Pfund zurück. Diese Möglichkeit nehmen allerdings die wenigsten wahr, lieber zücken sie die Kreditkarte und zahlen damit.


Harrods in Deutschland und Österreich

Wer nicht die Möglichkeit bekommt einmal im Harrods Kaufhaus einzukaufen kann sich auch zum Flughafen in Frankfurt oder nach Wien begeben. Dort findet man einen Harrods Outlet Store.


Einen Besuch wert!

Auf 54000m² verteilt, kann man in diesem Kaufhaus nicht nur eine Menge an Sachen kaufen sondern auch einiges einfach nur bestaunen. Insgesamt sind es 5 Stockwerke, die die verschiedensten Abteilungen beherbergen. Allein auf 11000m², die wiederum in 18 Bereiche aufgeteilt sind, werden kulinarische Leckerbissen aus aller Welt präsentiert und wer noch anders essen will kann sich auch eins der zwölf Restaurants aussuchen, darunter auch eine Pizzeria und eine Sushi-Bar. Begibt man sich in die Plüschtierabteilung wird man von einem lebensgroßen Stoff-Grizly empfangen und auch eine ägyptische Halle ist ein Höhepunkt in diesem Kaufhaus. Auch die Preise dort können einen wahrlich beeindrucken, jedoch gibt es für die Leute mit kleinerem Geldbeutel auch einige Mitbringsel die man sich durchaus leisten kann