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Fach: Sozialkunde / Geschichte Thema: Sokrates
! Lediglich Stichpunkte und ein Handout !
- * 469 v. Chr. - † 399 v. Chr in Alopeke (Vorort von Athen)
- Vater Sophroniskos (Bildhauer), Mutter Phainarete (Hebamme) ->er war davon begeistert
- klassische Ausbildung in Literatur, Musik, Gymnastik, Rhetorik und Dialektik des Sophisten(Gelehrte)
- nur kurze Ausübung des Bildhauerberufs
- militärische Einsätze im Peloponnesischen Krieg als Hoplit( Hauptruppe)
- Belagerung von Potidaia 431-429 v. Chr. sowie an den Schlachten von Delion 424 v. Chr. und Amphipolis 422 v. Chr.
- beeindruckte Feldherrn (Entbehrung von Kälte, Hunger u.a.)
- Tapferkeitsauszeichnung auf Alkibiades gelenkt
- im Alter von ca. 50 Heirat mit Xanthippe, drei Söhne Lamprokles, Sophroniskos und Menexenos
- Wirkunsmittelpunkt Markplatz von Athen
- Schüler Sokrates: Platon, Xenophon und Alkibiades, Euklid von Megara, Antisthenes, Aristipp, Aischines und Phaidon
- um 399 v. Chr. Anklage durch Hauptkläger Meletos, aber auch Anytos und Lykon
- größerer Prozess mit 501 Geschworenen
- Anklage: „Sokrates handelt rechtswidrig, indem er die Götter, die der Staat anerkennt, nicht anerkennt und andere, neuartige göttliche, dämonische Wesen einzuführen sucht; er handelt außerdem rechtswidrig, indem er die jungen Leute verdirbt. Strafantrag: Tod.“
- Sokrates verteidigte sich selbst vor dem Gericht und wurde zum Tode verurteilt
- Das Angebot aus dem Gefängnis befreit zu werden lehnte Sokrates ab, da er lieber für seine Ideale sterben wollte als davor wegzulaufen
- Seinen letzten Abend verbrachte er mit seinen Freunden bis er den Schierlingsbecher leerte, seine weinende Frau lies er wegschicken
- Es sind keine eigenen Texte von Sokrates vorhanden, sämtliche Schriften sind von seinen Schülern verfasst
- Sokrates ging es um die Fragen der Ethik, um sittliches Wissen, um die Unterscheidung von Gut und Böse. Er glaubte an die menschliche Vernunft sowie an klare und allgemeingültige Regeln für Recht und Unrecht. Selbsterkenntnis sei die Aufgabe des Einzelnen: Wer Rechenschaft über sich und sein Leben ablege, könne schließlich erkennen, wie man sich verhalten muss, um zum wahren Menschen zu werden. Alle Laster beruhen seiner Meinung nach auf Unwissenheit, nicht auf absichtlicher Bösartigkeit. Rechtes Denken führt nach Sokrates zu rechtem Handeln.
- Er ging davon aus, dass in der Seele jedes Individuums die volle Erkenntnis schlummere und durch Reflektion hervorgebracht werden könne. Seine Methode wurde als Mäeutik oder „Hebammenkunst“ bezeichnet
– Sokrates verhalf seinen Gesprächspartnern zur „Geburt der wahren Erkenntnis“.
- Frage – Antwort – Widerlegung = Selbsterkenntnis
Handout:
Sokrates
* 469 v. Chr. in Alopeke
† 399 v. Chr.
Vater: Sophroniskos, Bildhauer
Mutter: Phainarete, Hebamme
klassische Ausbildung in Literatur, Musik,
Gymnastik, Rhetorik und Dialektik der Sophisten
Sokrates übte nur kurze Zeit den Beruf des Bildhauers aus. Als Hoplit kämpfte er bei militärischen Einsätzen im Peloponnesischen Krieg. Er nahm an der Belagerung von Potidaia und an den Schlachten von Delion und Amphipolis teil. Besonders beeindruckte er dabei seinen Feldherrn Laches und seinen Schüler Alkibiades, welchem er später das Leben rettete und die ihm zustehende Tapferkeitsauszeichnung überlies.
Im Alter von ca. 50 Jahren heiratet Sokrates Xanthippe, mit der er drei Söhne hatte, Lamprokles, Sophroniskos und Menexenos.
Seine philosophischen Lehren verbreitete er auf öffentlichen Plätzen, vor allem dem Marktplatz von Athen. Zu seinen Schülern zählten Platon, Xenophon und Alkibiades, Euklid von Megara, Antisthenes, Aristipp, Aischines und Phaidon.
Um 399 v. Chr. wurde Sokrates wegen Gotteslästerung und schlechtem Einfluss auf die Jugend von Meletos, aber auch Anytos und Lykon angeklagt. Während des Prozesses verteidigte Sokrates sich selbst und verärgerte dabei die Geschworenen, so dass er am Ende zum Tode verurteilt wurde. Die Fluchtpläne seiner Freunde verneinte er, da er lieber für seine Ideale sterben wollte anstatt vor diesen zu flüchten. Seinen letzten Abend verbrachte er mit seinen Freunden beim Diskutieren bis er den Schierlingsbecher trank und starb.
Sokrates ging es um die Fragen der Ethik, um die Unterscheidung von Gut und Böse. Er glaubte an die Vernunft, sowie an klare allgemeingültige Regeln für Recht und Unrecht. die Selbsterkenntnis sei die Aufgabe eines jeden Einzelnen und jegliche Laster beruhen seiner Meinung nach auf Unwissenheit. Rechtes Denken führt zu rechtem Handeln. Seine Methode wurde als Mäeutik oder „Hebammenkunst“ bezeichnet - Sokrates verhalf seinen Gesprächspartnern zur „Geburt der wahren Erkenntnis“. |